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Systemdynamik und Sicherheit

Experimente

KASOLA

Mit dem Karlsruher Natriumkreislauf KASOLA (Karlsruhe Sodium Laboratory) am KIT wird eine vielseitig einsetzbare Forschungsanlage verfügbar sein, um Flüssigmetall bei hohen Temperaturen zu untersuchen, wie es in innovativen Energiesystemen als Kühlmittel benutzt wird. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für 2018 geplant. In der Anlage sind drei unterschiedliche Testanschlüsse vorgesehen, zwei große, um größere und kleinere Experimente im nuklearen und nicht-nuklearen Bereich durchführen zu können und ein Hilfsanschluss, um Teile der Anlage, etwa zur Reinigung des Natriums, für kleinere Experimente nutzen zu können. Die ersten Untersuchungen beziehen sich auf die direkte Energiewandlung und Hochtemperatur-Speicher für solarthermische Anlagen.


Analytische Untersuchungen

Der weltweit steigende Energiebedarf wird teilweise durch Kernkraftwerke gedeckt. Der dabei entstehende Abfall erfordert besondere Aufmerksamkeit; vor allem die langlebigen Spaltprodukte und die Aktinoide erfordern eine spezielle Behandlung. Ein vielversprechender Weg, ihre Menge zu verringern, besteht darin, sie in kurzlebigen Abfall umzuwandeln. Das kann sehr effizient in schnellen Reaktoren geschehen, sowohl in kritischen als auch in beschleunigergetriebenen unterkritischen Systemen.

Derartige Arbeiten werden in den entsprechenden Projekten in Horizon-2020 der Europäischen Gemeinschaft in den Programmen SESAME und ESFR-SMART untersucht.